Stille deine Sehnsucht

Die Amor-Trilogie: Was, wenn Liebe verboten wäre?

Die Liebe – eine Krankheit. Kaum vorstellbar, oder? Von dieser vermeintlichen Wahrheit berichtet Lauren Oliver in der romantischen und fesselnden "Amor"-Trilogie. Mit einem kleinen operativen Eingriff werden die Gefahren der Liebe gebannt. Doch danach kannst Du Dich nie wieder verlieben…

Worum geht's?

Früher, in den dunklen Zeiten, wussten die Leute nicht, dass die Liebe tödlich ist. Sie strebten sogar danach, sich zu verlieben. Inzwischen ist Amor Deliria Nervosa als schlimme Krankheit identifiziert worden. Doch die Wissenschaftler haben ein Mittel dagegen gefunden. Damit sie nicht mehr der Gefahr ausgesetzt, sich zu verlieben, müssen sich alle Jugendlichen mit achtzehn einem vorbeugenden Eingriff unterziehen. Anstelle von Gefühlschaos wartet ein ruhiges und geordnetes Leben ohne Liebe mit dem für sie ausgewählten Partner auf sie. 

Auch Lena steht diese Operation bevor. Aber dann lernt sie Alex kennen und verliebt sich in ihn. Die Gefühle für ihn stellen ihre ganze Welt auf den Kopf. Sie kann einfach nicht mehr glauben, dass das, was sie in seiner Anwesenheit spürt, schlecht sein soll. Die Liebe verändert sie und macht sie von einer angepassten Mitläuferin zur Rebellin.

"Sie können Mauern bis zum Himmel bauen, und ich werde doch darüber hinwegfliegen. Sie können mich mit hunderttausend Armen festhalten, und ich werde mich doch wehren. Und es gibt viele von uns da draußen, mehr als ihr denkt. Menschen, die in einer Welt ohne Mauern leben und lieben. Menschen, die gegen Gleichgültigkeit und Zurückweisung anlieben, aller Vernunft zum Trotz und ohne Angst."
("Delirium", S. 409)

Aber ist das Leben in der Wildnis, beim Widerstand, wirklich besser? Schließlich ist Lena hier der Liebe ausgesetzt – und der Gefahr, ihre Gefühle mit einem gebrochenen Herzen zu bezahlen.

Gut zu wissen

2012 war Lauren Oliver bei uns zu Gast. Während ihres Besuchs hat sie fleißig signiert, gelesen und den Buxtehuder Bullen, einen wunderbaren Jugendbuchpreis, in Empfang genommen. Dabei entstand dieses Interview: 

 

Kommentare und Bewertungen

Es wurden noch keine Kommentare eingestellt.