Wenn Zeitreisen möglich wären

Interview mit Sandra Regnier zu ihrem neuen Roman "Das Flüstern der Zeit"

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Unwetter und Platzregen sind die Bewohner der englischen Kleinstadt Lansbury gewöhnt. Doch diese Gewitternacht bringt das Gefüge von Zeit und Raum durcheinander. Kornkreise entstehen und geheimnisvolle Personen schlüpfen durch den Spalt der Zeit. Das bringt nicht nur die Elemente ganz schön durcheinander, sondern auch Merediths Gefühlswelt! Was hat es mit dem geheimnisvollen Brandon auf sich, der bei einem ähnlichen Gewitter vor fünf Jahren plötzlich auftauchte? Welche Bedeutung haben die Visionen, die Merediths bester Freund Colin neuerdings hat? Und woher kommt eigentlich auf einmal diese komische Elizabeth, die sich überall einmischt?

In ihrem neuen Roman "Das Flüstern der Zeit" nimmt Sandra Regnier, die Autorin der erfolgreichen Pan-Trilogie, ihre Leser mit auf eine fantastische Reise durch die Zeit. Aus diesem Grund verrät sie uns hier, was sie machen würde, wenn Zeitreisen möglich wären. Außerdem erzählt sie uns, was sie zum Schauplatz von „Das Flüstern der Zeit“ inspiriert hat.  

 

Eine Zeitreise mit Sandra Regnier

In welche Epoche würdest Du gerne reisen?

Ins 17. Jahrhundert nach Paris und in meinen Heimatort

Welche historische Figur wärest Du gerne?

Ninon de Lenclos (nur bitte ohne auf die ganzen Liebhaber angewiesen zu sein). Aber ich hätte auch gern einen Salon, in dem sich viele Gleichgesinnte regelmäßig treffen. 

Welche historische Figur würdest Du gerne in die Gegenwart entführen und wieso?

Mh. Marie Curie vielleicht? Oder Robert Koch? Irgendjemanden, der etwas ganz Großes geleistet und einen Meilenstein gelegt hat. Ich würde ihm gern zeigen können, was er Wunderbares für uns getan hat. 

Was würdest Du Deinem jüngeren Ich sagen wollen, wenn Du es bei einer Reise in die Vergangenheit triffst?

Unternimm noch mehr mit deinen Großeltern. Geh mit ihnen wandern, spazieren, fahrt Kaffee trinken, frag noch mehr von Früher. Und vor allem:Genieß die Zeit. 

Wie stellst Du Dir die Welt bei einer Reise ins Jahr 2100 vor? Was wünschst Du Dir für diese Zukunft?

Dass sich die Konflikte in Sachen Isis und Ukraine/Russland schnell friedlich lösen. Diese Situationen machen mir Angst und das Attentat in Paris hat mich sehr erschüttert. Ich wünsche mir uneingeschränkte Meinungsfreiheit, ohne in Furcht leben zu müssen wegen jedem Scherz, den man macht. Ich wünsche mir mehr Toleranz und weniger Waffen. Und dass das Geld für Waffen in 2100 eher für die Erforschung der Medizin nach einem wirksamen Heilmittel gegen Ebola, Krebs und Aids eingesetzt wird. Bin ich ein Träumer? Ja, ich träume von einer friedlichen Zukunft. 

Würdest Du lieber in die Zukunft oder in die Vergangenheit reisen?

In die Vergangenheit. Definitiv.Ich möchte wahnsinnig gern meine Großeltern und meinen Vater wiedersehen, aber niemals vor den Gräbern meiner Kinder stehen. 

Wen würdest Du gerne ins Mittelalter zurück schicken?

Die Zicke, die mit mir zur Schule ging :) damit sie ein wenig Toleranz lernt und so 

Sandra Regnier zum Schauplatz von „Das Flüstern der Zeit“

Ich hatte mal vor Jahren den Traum, dass Dinge anfingen zu schweben. Erst so leichte Sachen, die kaum auffallen, wie trockene Blätter und Federn und nach und nach immer schwerere. Ich wachte auf, als ich träumte, mein Baby würde aus dem Kinderwagen in die Atmosphäre schweben und ich konnte es nicht mehr erreichen. Ein Albtraum.Und dann mochte ich auch schon immer unsere Legenden, wo es um Übernatürliches geht. Weil die Geschichte nicht schon wieder in London spielen sollte, verlegte ich sie aufs Land. Eine blöde Entscheidung, wie sich herausstellte, als ich anfing zu schreiben. Ich kannte Englands Landschaft nur aus dem Fernsehen vom „Kleinen Lord“ und Downton Abbey. Mir fehlte das Gefühl, das Gespür und deswegen flog ich letztes Jahr extra nach England, um alles zu ergründen: Gerüche, Eindrücke, Kleinigkeiten halt eben, was das Leben bunt und interessant macht.Wiltshire stand schon bei den ersten Recherchen fest und ich gestehe, da hat Stonehenge den Ausschlag gegeben. Andernfalls hätte ich schon wieder Cornwall nehmen müssen, aber das ist bei Pan zur Genüge behandelt worden. Und Wiltshire ist … entzückend. Nicht so urig und kernig wie Cornwall oder Schottland bzw. Irland (die kenne ich auch), sondern lieblich, grün, ein bisschen antik. Den Ort Lansbury, der den Mittelpunkt in „Das Flüstern der Zeit“ spielt, habe ich erfunden, aber ich habe eine ganz genaue Vorstellung, wie er aussieht und dank meiner Reise nach Wiltshire noch besser. "Das Flüstern der Zeit" ist der Auftakt der Zeitlos-Trilogie. Mehr über Sandra Regnier erfährst Du in unserem Autorenportrait© Traumstoff

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